Zychlinski, Jan: Jenseits der Grenzen/Beyond the Borders

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Verkaufspreis24,95 €

BESCHREIBUNG

Jan Zychlinski
Jenseits der Grenzen/Beyond the Borders
Erkundungen bei den Flüchtlingen des Südkaukasus/Explorations among Refugees in the South Caucasus
Bildband, dt./eng.

160 S., geb., 240 x 240 mm
ISBN 978-3-95462-596-3

Erschienen: Dezember 2015

 

Flucht und Vertreibung – fotografische Porträts und Eindrücke aus dem Südkaukasus

Von September 2014 bis Februar 2015 reiste Jan Zychlinski mit seiner Kamera durch den Südkaukasus (Armenien, Georgien, Berg-Karabach, Aserbaidschan), um Schicksale und aktuelle Lebensbedingungen von Flüchtlingen aus den Konflikten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu dokumentieren. Bei verschiedenen früheren Besuchen im Kaukasus war er immer wieder auf diese Menschen gestoßen, die in der Folge von kriegerischen Konflikten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ihre Heimatdörfer und -städte verlassen mussten. Viele von ihnen leben bis heute in Lagern, Sammelunterkünften oder auch neu gebauten Siedlungen abseits der restlichen Gesellschaft.
Im Buch sollen diese Menschen und ihre Geschichten stellvertretend für Millionen anderer „vergessener“ Flüchtlinge eine exemplarische Gestalt bekommen, welche über die Tagesmeldungen von immer neuen Flüchtlingen hinausgeht.

Fotograf

Jan Zychlinski, geb. 1961 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Studium Geschichte/Germanistik; nach dem Ende der DDR Sozialwissenschaften und Soziale Arbeit. Fotografischer Autodidakt. Tätigkeiten in der sozialen Stadtentwicklung, Fluthilfeprojekten in Ostdeutschland und nach dem Tsunami im Indischen Ozean. Seit 2007 Dozent für Sozialraum- und Stadtentwicklung an der Berner Fachhochschule mit weiteren Schwerpunkten Entwicklungszusammenarbeit und Sozialfotografie.

http://www.jz-photography.ch/

PRESSESTIMMEN

»Jan Zychlinskis packende Bilderzählung, an den Meistern der Reportagefotographie geschult, ist - ganz in Kafkas Sinn - eine Axt für das gefrorene Meer in uns.«
Nils Kahlefendt, MDR Kultur, 1. April 2016

»Jan Zychlinskis Bilder wirken so, als bestünde eine grosse Vertrautheit zwischen den Gastgebern und dem Fotografen. (...)  Mit seiner Arbeit holt er die Flüchtlinge aus der Vergessenheit: Er zeigt seine Bilder auch im Südkaukasus, wo viele Leute nichts von den Flüchtlingen und deren Situation wissen.«
Valentina Kobi, Berner Zeitung, 21. Dezember 2015