Starke, Günter: Offene Türen

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Verkaufspreis24,95 €

Beschreibung

Günter Starke
Offene Türen
Wohnen und Leben in der Dresdner Neustadt 1982 bis 1996
Mit Textbeiträgen von Bernd Lindner
Bild-Text-Band

144 S., geb., 220 × 270 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-732-5

Erschienen: Juni 2016

 

Der Fotograf Günter Starke gilt als Chronist der Dresdner Neustadt. Seine Aufnahmen des Stadtviertels aus den 1980er und 1990er Jahren umfassen Menschen, Innenräume, Fassaden, Hinterhöfe und mehr. Starkes Blick fällt in die Mietshäuser und auf ihre Bewohner, zeigt deren Wohnungen – Ausdruck von Individualität wie der Zeitumstände. Er durchstreift zudem die Straßen, begleitet die Leute auf dem Weg zum Einkauf, in die Gaststätte … So sind seine Fotografien nicht einfach Dokumentation, sondern vielmehr eine Bestandsaufnahme vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Situation. Die einfühlsamen, erhellenden Texte von Bernd Lindner stellen die Bilder in den historischen Kontext.

Fotograf

Günter Starke, geb. 1944 in Arnsdorf bei Radeberg, gelernter Hochspannungsmonteur und Ingenieur für Starkstromtechnik. 1982 Facharbeiter für Fotografie. Seit 1984 als freischaffender Fotograf tätig. 1989 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR, seit 1990 Mitglied im Künstlerbund Dresden, 1992 Berufung in die Deutsche Gesellschaft für Photographie. 2000–2012 Dozent für fotografisches Gestalten. Seit 1985 zahlreiche Personalausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen, Aktionen und Foto-Editionen. Arbeiten von ihm befinden sich in den Sammlungen vieler namhafter Museen, darunter im Deutschen Historische Museum Berlin, in der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, in der Deutschen Fotothek und in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Starke lebt und arbeitet in Dresden.

Autor

Dr. habil. Bernd Lindner, geb. 1952 in Lutherstadt Wittenberg, ist Kulturhistoriker und -soziologe, 2001 Verleihung der apl. Professur durch die Universität Karlsruhe (heute KIT: Karlsruher Institut für Technologie). Nach dem Studium der Kultur-, Literaturwissenschaften und Soziologie an der Berliner Humboldt-Universität arbeitete er 1978–1990 am Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig. 1994 bis 2015 war er wiss. Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, das zur Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gehört. Dort war er als Ausstellungskurator tätig und für die Sammlungsbereiche Fotografie, bildende Kunst und Gebrauchsgrafik zuständig. Lindner verfasste zahlreicher Sach- und Fachbücher sowie wissenschaftlicher Aufsätze (u.a. zur Fotografie in der DDR), er lebt und arbeitet in Leipzig.

PRESSESTIMMEN

»Das Buch schildert in einer ruhigen, sehr differenzierten und sympathiegeleiteten Bildsprache ein durch seinen Eigenwillen berühmt gewordenes Viertel der Stadt, das – am Ende der DDR beinahe einem umfangreichen Abriss preisgegeben – heute zu den urbansten und beliebtesten Stadträumen überhaupt gehört.« Hans-Peter Lühr, Dresdner Hefte 127