Pecar, Andreas/Zaunstöck, Holger (Hg.): Politische Gartenkunst?

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Verkaufspreis19,95 €

BESCHREIBUNG

Andreas Pecar/Holger Zaunstöck (Hg.)
Politische Gartenkunst?
Landschaftsgestaltung und Herrschaftsrepräsentation des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau in vergleichender Perspektive – Wörlitz, Sanssouci und Schwetzingen

160 S., Br., 200 x 280 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-95462-484-3

Erschienen: Juli 2015

 

Landschaftsgestaltung und Herrschaftsrepräsentation des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau in vergleichender Perspektive – Wörlitz, Sanssouci und Schwetzingen

Der Sammelband widmet sich der Frage, ob der Wörlitzer Landschaftsgarten nicht nur in seiner ästhetischen Erscheinungsform, sondern auch in seiner politischen Funktionalität exzeptionelle Züge aufwies. Zum anderen geht es um den Vergleich der Herrschaftsrepräsentation des Fürsten im Landschaftsgarten mit seiner politischen Herrschaftspraxis. So wird in den Beiträgen die »politische Seite« der Gartenkunst um 1800 an einem konkreten Beispiel anschaulich gemacht.
Mit Beiträgen von Johannes Süßmann, Ingo Pfeifer, Michael Niedermeier, Andreas Pecar, Marcus Köhler, Jan Brademann und Paul Beckus.

Herausgeber

Prof. Dr. Andreas Pecar, geb. 1972, Studium der Mittelalterlichen und Neueren Geschichte, der Alten Geschichte und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Universität zu Köln. Seit 2011 Professor für Frühe Neuzeit an der MLU Halle-Wittenberg.

Prof. Dr. Holger Zaunstöck, geb. 1967, Studium der Geschichte, Sozialgeschichte und Volkswirtschaftslehre von 1988 bis 1993 (M.A.) an der MLU Halle-Wittenberg. Seit 2014 außerplanmäßiger Professor an der MLU Halle-Wittenberg.

Pressestimmen

»Dabei gehen die Forscher mit den unterschiedlichsten Ansätzen das Thema an, so dass ein neuer Blick auf den Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau und das Gartenreich gelingt.«
Spunk Seipel, Portalkunstgeschichte.de, 18. Januar 2016

»Ein Vergleich mit den Gärten in Schwetzingen und von Sanssouci, die zur selben Zeit errichtet wurden, eröffnet eine grundsätzliche Perspektive auf das Feld fürstlicher Herrschaftsrepräsentation im Zeitalter der Aufklärung.«
Bibliothek Fraunhofer IRB, Oktober 2015

»Pecar dringt auf eine Analyse der strukturellen und persönlichen Herrschaftspraxis des Fürsten, der mehr als 108 000 Entscheidungen aus seinem Kabinett heraus traf. Er will die feudale und reichsfürstliche Dimension ergründet wissen.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 12. Oktober 2015

»Können Gärten also als ‚hochintellektuelle Propagandamaschine’ der Fürsten angesehen werden? Dies ist eine Frage, die der Band mit seinen myrioramatischen Ansätzen durchaus beantwortet, gerade weil er über den regionalen Kreis von Wörlitz hinaus weist. Ein erster Grundstock ist gelegt, so dass dem Band eine Eigenschaft als Impulsgeber zu wünschen ist.«
Claus Heinrich Bill, Institut Deutsche Adelsforschung, 30.September 2016