Anhalts Weg ins »Zeitalter der Extreme«

PDFDrucken

Verkaufspreis14,95 €

Beschreibung

Anhalts Weg ins »Zeitalter der Extreme« 1871–1945
Im Auftrag der Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte am Institut für Geschichte der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt herausgegeben von Justus H. Ulbricht

176 S., Br., 148 x 210 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-111-8

Erschienen: März 2014

 

Herzogtum, Freistaat, NS-Gau – eine Zeitreise entlang der Koordinaten Anhalts in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte zwischen Wilhelminismus und Nationalsozialismus beleuchtet der Band die politische Entwicklung Anhalts zwischen etwa 1918 bis 1945. Dabei kommen Aspekte der Bürgertumsgeschichte zur Sprache, ebenso die Modernität der mitteldeutschen Region, außer dem der ab 1900 stetig anwachsende Antisemitismus gerade im Bürgertum.

Herausgeber

Justus H. Ulbricht, geb. 1954, Studium der Geschichte, Germanistik und Allgemeinen Pädagogik in Tübingen (1974–1979/80), bis 1995 freier Wissenschaftler (und Hausmann). 1995–2009 wiss. Mitarbeiter in unterschiedlichen Forschungs-, Ausstellungs- und Bildungsprojekten sowie im Wissenschaftsmanagement der Klassik Stiftung Weimar, dazwischen immer wieder freiberufliche Tätigkeiten und Lehraufträge. Promotion 2006 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Von April 2011 bis August 2013 Geschäftsführer der Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zahlreiche Publikationen zur Geschichte des deutschen Bildungsbürgertums, zur Religionsgeschichte der Moderne sowie zur Kulturgeschichte Mitteldeutschlands.

Die Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte besteht seit April 2011 am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit (19./20. Jahrhundert) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Aufgabe ist die Erforschung der Regional- und Zeitgeschichte vom letzten Drittel des 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts mit interdisziplinären Methoden. Forschungsschwerpunkt sind die Veränderungen, Brüche und Katastrophen im 20. Jahrhundert, dem »Zeitalter der Extreme«, mit Hauptbezug zum heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt.