Speich, Hanno: Unzertrennlich trotz Mauer und Eisernem Vorhang

PDFDrucken

Verkaufspreis14,95 €

Beschreibung

Hanno Speich
Unzertrennlich trotz Mauer und Eisernem Vorhang

352 S., Br., 135 × 210 mm, mit 2 Karten
ISBN 978-3-95462-711-0

Erschienen: Juni 2016

 

Hanno ist fünfzehn, als seine Familie 1948 vor der Verfolgung durch den KGB aus Leipzig nach Triest flieht. Zurück in der Heimatstadt bleibt sein Freund Manfred. Fortan können sich die beiden nicht mehr sehen, aber sie schreiben sich und bleiben so in Verbindung. Hanno berichtet unter anderem von den extremen Schwierigkeiten beim Aufbau einer neuen Existenz in der Fremde (sein Vater kommt in der Fremde nicht zurecht, wird depressiv und begeht schließlich Suizid). Manfred wiederum schreibt über seinen Kampf gegen die Willkür der DDR-Obrigkeit, die schließlich zur Enteignung seiner kleinen Fabrik führt. In vier Jahrzehnten der Trennung entsteht ein außergewöhnlicher Briefwechsel, in dem sich die Geschichte der Zeit in den mitgeteilten Hoffnungen, Emotionen, Erfolgen, aber auch Sorgen und Ängste widerspiegelt. Erst 1992 konnten sich die beiden Freunde wieder umarmen.
Hanno Speichs Schicksal steht stellvertretend für alle, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen mussten und ihr Leben lang von der Sehnsucht danach begleitet wurden. In seinen Briefen und Schilderungen können sie ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle wiederfinden.

Autor

Hanno Speich, geb. 1933 in Leipzig, 1948 Flucht der Familie aus Ostdeutschland bis nach Triest zu den Großeltern mütterlicherseits. In Triest Besuch des Gymnasiums und Studium der Ingenieurwissenschaften an der Technischen Universität und Promotion. Danach bis zur Pensionierung Manager eines multinational tätigen Unternehmens in Mailand. Veröffentlichung mehrerer Fachbücher für die technischen Hochschulen in Italien und in Spanien. 2015 erschien unter dem Titel »Inseparabili. Storia di un’amicizia oltre il Muro« die Originalausgabe seines Erinnerungsbuches im Verlag Nuovadimensione in Portogruaro/Italien.

Pressestimmen

»Es ist auch ein Stück Leipzig-Geschichte.«
Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 24. August 2016

»Beeindruckend ist die Briefkorrespondenz zweier Freunde, der unterschiedliche Lebensläufe und große räumliche Distanz nichts anhaben konnte.«
Franziska Gurk, Art. 5/III, Ausgabe Oktober/November 2016

LESERSTIMMEN

»Ich war oft den Tränen nah. Es hat mich sehr berührt.« Anita Liebing