Perna, Giovanni: Die morbide Schönheit alter Friedhöfe

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Verkaufspreis24,95 €

BESCHREIBUNG

Giovanni Perna
Die morbide Schönheit alter Friedhöfe/The morbid beauty of old cemeteries
Mit einem Essay von Lena Rebekka Rehberger
Bildband
deutsch/englisch

96 S., geb., 220 x 280 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-518-5

Erschienen: Mai 2015

 

Eine ungewöhnliche Bildreise durch die Welt der Nekropolen – Friedhofslandschaften als atmosphärische Gemälde

Grabplastiken, Totenhäuser, frei stehende Monumente im Halbdunkel – es ist die Ästhetik der Vergänglichkeit, die Perna stets in seinen Fotografien einfängt. Seine  Motive  findet  er  auf  historischen Friedhöfen in Deutschland, Italien, Irland, den USA … Durch das Einbeziehen der Landschaft oder des Himmels einerseits und die Darstellung des Verschmelzens der Grabarchitektur mit der Vegetation der vier Jahreszeiten andererseits spielt Perna in seinen Bildern auf den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen an.

Fotograf

Giovanni Perna, geb. 1962 in Sindelfingen, ist Grafiker und Fotograf. Grafik-Design- Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim, 1989–1997 verschiedene Engagements als Art Director in Frankfurt. Heute arbeitet er als Creative Director in einer Werbeagentur in der Nähe von Stuttgart. Ersten Veröffentlichungen seiner Bilder im Gothic-Szene-Magazin „Orkus“ 2006, Ausstellungen u.a. in Heidelberg und Leipzig.

Autorin

Lena Rebekka Rehberger, geb. 1980 in Frankfurt am Main, Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie, derzeit Promotion an der Humboldt-Universität Berlin. Sie arbeitet und lebt in Berlin und Leipzig.

Pressestimmen

»Seine Fotografien sind wie Caspar David Friedrichs Gemälde-Einsamkeiten und wie Edgar Allan Poes verstörende Traumgeschichten. Es ist wunderschön, wie er den Tod ästhetisiert und zur unbefangenen Zwiesprache mit der Vergänglichkeit ermuntert.«
Christian Feldmann, Sonntagsblatt – Evangelische Wochenzeitung für Bayern, 22. November 2015

»Mithilfe einer knappen Belichtung und durch dunkle Kontraste entstehen Bilder mit einer außergewöhnlichen Anmutung.«
Marius von der Forst, Ringfoto Magazin, November 2015

»Morbide Schönheit lässt den Betrachter lange an den Motiven verweilen. Die Bilder wirken für sich.«
Therese Backhaus-Cysyk, Friedhofskultur. Die Zeitschrift für das gesamte Friedhofswesen, November 2015

»Durch die überwiegende Schwarzweißumsetzung der Motive entsteht ein atmosphärisches Werk für ruhige Minuten zum Sichzurückziehen, Durchblättern, Innehalten, Staunen und – vielleicht – Verstehen.«
Axel Schön, Orkus!, September 2015

»Dieses Buch von Giovanni Perna ist nicht nur etwas für Freaks, die die Tage bis Halloween zählen und Vampir-Romane lesen. Du liebst Kunst, Architektur, Geschichte, Literatur? Dann solltest du zugreifen.«
Marius von der Forst, photobildband.de, 30. Oktober 2015

»Perna hat aber auch einen Blick für die Sehnsucht, er zeigt uns, dass aus dem Kreislauf der Vergänglichkeit eben wieder etwas Schönes entsteht, das sich stets verändert, zeigt die Ästhetik des Morbiden.«
Wolfgang A. Noethen,  multimania. Das Magazin für zeitgenössische multimediale Kultur, Oktober 2015


»Bemerkenswerte Fotografien der ganz besonderen Art.«
Barbara Wegmann, 52buecher.de, 08. Juli 2015

»Wer Kunst und Ästhetik in Schwarz-Weiß genießen möchte und sich nicht vor melancholischen Gedanken fürchtet, sollte sich auf diesen Bildband mit dem wundervollen Essay einlassen.«
Edith Oxenbauer, T-Arts, 01. Juli 2015

»Ich finde keine Worte für das Buch, außer „Wow!“ […] Die Bilder sind so wunderbar, strahlen eine Schönheit aus, verbreiten eine wahnsinnige Atmosphäre und lassen im Kopf Ideen für Geschichten entstehen, die man erzählen will.«
Horst Hermann von Allwörden, Zauberspiegel-Online, 26. Juni 2015


»Was Giovanni Perna da zwischen zwei Buchdeckel hat pressen lassen, ist nicht nur schaurig schön, nicht nur eindrucksvolle Fotografie und gelungene Bildbearbeitung. Die Grabmale, die Perna fotografiert hat, sind Stolpersteine. Man stolpert mit ihnen über die Frage nach dem Leben – dem vor und dem nach dem Tod.«
Martin Rolshausen, Saarbrücker Zeitung, 05. Juni 2015

»Insbesondere Pernas Schwarz-Weiß Fotos, von Rebekka Rehberger ebenso knapp wie einfühlsam besprochen, ziehen den Betrachter förmlich rein in diesen Band.«
Alfons Markuske, Das Blättchen, 29.Februar 2016