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Heidenreich, Adina: Am Ende der Stadt

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Verkaufspreis10,00 €

Adina Heidenreich
Am Ende der Stadt
Gedichte

80 S., Br., 130 × 200 mm
ISBN 978-3-96311-449-6

Erschienen: Oktober 2020

Die Begehung der inneren und äußeren Orte – das ist der rote Faden in »Am Ende der Stadt«. Der Blick bleibt dabei nie oberflächlich, ergründet vielmehr die Geschichten hinter tristen Landschaften, die Ursprünge von Gedanken und Geisteshaltungen.
Die Sprache des Gedichtbands ist in erster Linie klar und zugänglich, selten abstrakt-verschlüsselt, aber durchaus metaphorisch aufgeladen. Ungekünstelt und oft doppelbödig, laden die Gedichte dazu ein, mehrmals gelesen und interpretiert zu werden. Die Leser werden dadurch immer wieder aufgefordert, sich selbst zu verorten, und die eigenen inneren und äußeren Räume zu ergründen.


Adina Heidenreich, geb. 1996 in Wolfen, studierte Translation und Translatologie an der Universität Leipzig. Sie ist als Übersetzerin für die englische und französische Sprache und als Autorin tätig. 2018 erhielt sie das Walter-Bauer-Stipendium der Stadt Merseburg. »Am Ende der Stadt« ist ihre erste Veröffentlichung im Mitteldeutschen Verlag. Adina Heidenreich lebt und arbeitet in Leipzig.


»In dem feinen, leichten Rhythmus der Sprache dieser blutjungen Lyrikerin hängen Kristalle zarter Melodien einer unaufdringlichen Poesie, die nicht überhört werden sollte.«
Kerstin Fischer, Lyrikatelier Fischerhaus, 1. April 2021

»Bemerkenswert an den Gedichten ist auch die Sprache. Da kommt nichts gekünstelt daher. Die Aussagen sind wohltuend klar formuliert, die Bilder anschaulich und nachvollziehbar.«
Peter Hoffmann, Mitteldeutsche Zeitung, 23. Januar 2021

»Es gibt sie noch – die jungen Menschen, die den tiefen Drang verspüren, das Lebendigsein in Gedichten zu komprimieren. Ihren Sinnen zu trauen und in sich hineinzulauschen – aus sich heraus. Aufgeladen mit einem drängenden Bedürfnis, den Moment in seiner ganzen Intensität zu erfassen.«
Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung, 13. Oktober 2020


Lesung mit Adina Heidenreich bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=1EtoZCXGVoU


Waren Sie schon immer fasziniert von Gedichten? Woher kommt die Begeisterung für das Schreiben?
Gedichte haben mir tatsächlich schon als junges Mädchen gefallen. Sie sind kurz, prägnant, eindringlich; sie können humorvoll, inspiererend oder überraschend sein, und das auf so engem Raum. Meine Begeisterung für das Schreiben wurzelt ebenfalls in meiner Kindheit und hat sich ganz natürlich entwickelt, vermutlich auch, weil ich immer gern und viel gelesen habe. Darin haben meine Eltern mich auch tatkräftig mit immer neuem Büchernachschub unterstützt.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen Gedichte über Ihren Heimatort zu schreiben?
Die Frage ist interessant, weil ich gar nicht direkt über meine Heimat schreibe, aber meine Texte teilweise davon inspiriert sind - von der alten wie auch der neuen Heimat. Ich bin in Wolfen aufgewachsen, ein besonderer Ort mit einer besonderen Geschichte; ein Ort der Kontraste. Die Eindrücke um mich herum fließen natürlich auch in mein Schreiben ein.

Was inspiriert Sie beim Schreiben?
Wie oben erwähnt inspirieren mich u.a. äußere Eindrücke und Wahrnehmungen, eigentlich alles, was um uns herum passiert. Das, was gefühlsmäßig besonders hängen bleibt und mich beschäftigt, findet dann seinen Weg in meine Texte. Der Impuls zum Schreiben kann aber auch ganz spontan aus dem Inneren heraus kommen, ohne, dass ich die Inspirationsquelle konkret verorten kann.