Hübner, Ivonne: Ketzerhaus

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Verkaufspreis16,95 €

Beschreibung

Ivonne Hübner
Ketzerhaus
Ein Reformationsroman
Roman

576 S., Br., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-95462-785-1

Erschienen: März 2017


Ein fesselnder Roman zum Reformationsjubiläum

November 1517. Luthers 95 Thesen gelangen durch aufrührerische Studenten in die hochfromme Stadt Görlitz an der Neiße. Elsa, eine Magd, und Andres, Sohn eines Brauereibesitzers und Hoffnungsträger einer großen theologischen Laufbahn als Priester, leben unter dem Dach des »Ketzerhauses«. Während Elsas Leben an der Seite von Gunnar, Andres’ Stiefbruder, vorbestimmt zu sein scheint, verliert Andres den Glauben an die römisch-katholische Kirche und an seine Gelübde. Seine Proteste und die verbotene neue christliche Religion sollen ihm zum Verhängnis werden. Doch in den Wirren des Glaubenskonfliktes, in Zeiten der Pest und Inquisition und als Anhänger reformatorischen Gedankenguts kommen sich Elsa und Andres näher.
Fantasievoll, spannend und kenntnisreich erzählt die Autorin von den bewegten Zeiten der Reformation, in denen Andres als Wittenberger Student Martin Luther und seinen Anhängern begegnet, und setzt den Frauen, die zum Gelingen einer neuen Ordnung wesentlich beitrugen, ein Denkmal.

Autorin

Ivonne Hübner studierte Germanistik, Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften in Leipzig und Potsdam auf Lehramt an Gymnasien für Deutsch und Kunst. Sie kehrte über Umwege nach Berlin, Potsdam und Osaka in die Heimat der Niederschlesischen Oberlausitz zurück, wo sie mit ihrer Familie lebt. »Ketzerhaus« ist ihr fünfter Roman.

Leseprobe

Der Mann von Mitte dreißig musterte sie mit diesem eigenwilligen Zug um den Mund, beobachtete sie aus seinen kleinen, hellbraunen Augen, kalkulierte, wie er auf ihre Nachricht reagieren könnte.
»Nun?«
Elsa knickste, bevor sie sich setzte, und gebot dann einen »ehrerbietigem Gruß von An…«
»Andres, ja, meine Haushälterin sagte mir, dass du Nachricht von ihm bringst.« Er blätterte einen Moment in seinen Papieren, als habe Elsa ihm bereits die Briefe ausgehändigt. Sie aber ruhten noch immer unter ihrem Umhang. »Hat es der Bengel geschafft, nicht auf dem Scheiterhaufen zu landen?« Das, was wohl als Scherz gemeint sein sollte, kam trocken und robust aus dem Mund des Mannes. »Meine Gebete richteten sich gegen seine Sturheit und für sein Leben.« Die wachen Augen des Doktor Luther umspielte jetzt ein Lächeln, sein Mund aber verzog sich nicht. »Der Bubenstreich hat ihm beinahe das Leben gekostet.«

PRESSESTIMMEN

»Ein spannend erzählter Roman aus der Zeit der Reformation von einer jungen Autorin aus der Oberlausitz.«
Katrin Kleeberg, Hintergrund Magazin für Politik und Wirtschaft, Januar 2017

LESERSTIMMEN

»Ein Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legen wird, wenn man es einmal begonnen hat. Man kann nur den Hut ziehen vor dieser ergreifenden Geschichte.«
verirrtes_irrlicht, lovelybooks.de, April 2017
 
»Wunderbar Ihr Roman, Frau Hübner. Habe Ihr Buch gerade als E-Book gelesen. Ich bin keiner Kirche angehörig, war mal evangelisch. Ich finde es gelingt Ihnen sehr gut, die Materie in einen lebendigen Roman zu fassen und das im Lutherjahr! Ihr Roman ist interessant und gut geschrieben, auch für mich, der ich die Kirche heute sehr sehr gern sehe.« 
Bernd Thümmel am 19. Mai 2017 auf der Webseite der Autorin