Kramer, S. (Hg.): Der Marienaltar in der Marktkirche zu Halle

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Verkaufspreis6,95 €

BESCHREIBUNG

Sabine Kramer (Hg.)
Der Marienaltar in der Marktkirche zu Halle
Bildprogramm und Geschichte

64 S., Br., mit s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-89812-851-3

 

Die Geschichte des Marienaltars der hallischen Marktkirche mit ausführlicher Behandlung der Ikonografie

Machtvoll erhebt sich seit Mitte des 16. Jahrhunderts auf dem hallischen Marktplatz die Kirche Unser Lieben Frauen, die aus zwei Vorgängerkirchen errichtet wurde. In ihr wird u.a. eine Totenmaske Martin Luthers aufbewahrt. Das Prunkstück der Innenausstattung ist aber zweifellos der Tafelaltar. Der aus der Schule Lukas Cranachs d.Ä. stammende Wandelaltar ist der Gottesmutter gewidmet und zeigt daneben verschiedene Heilige sowie die Stifterfigur des Kardinals Albrecht (1490–1545). Der seit etwa 1539 in der Marktkirche befindliche Altar war ursprünglich von Albrecht für sein Neues Stift, den hallischen Dom, in Auftrag gegeben worden – er ist der letzte noch in Halle befindliche Altar der Domausstattung dieser Zeit.
In den einzelnen Beiträgen des Buches werden sowohl die Überlieferungsgeschichte des Wandelaltars als auch seine Ikonografie behandelt. Somit ist es dem interessierten Besucher möglich, das auf dem Altar Abgebildete zu deuten und zu verstehen. Darüber hinaus erleichtern die Erläuterungen zum Marienaltar auch das Verständnis kirchlicher bildlicher Darstellungen allgemein.

herausgeberin

Sabine Kramer, geb. 1962, Studium der Theologie an der Humboldt-Universität Berlin 1985-1991, seit 1993 Pfarrerin in Schmon, seit 1996 Studentenpfarrerin in Halle, seit 2002 Pfarrerin an der Marktkirche Halle, 2009 Promotion.

Pressestimmen

»Der schmale, aber reich illustrierte Band besticht durch seine äußerst gediegene Aufmachung und die hervorragende Druckqualität der Farbabbildungen.«
halleforum.de, 25. Dezember 2011

»Neben den detaillierten Informationen zu Aufbau und Ikonografie des Altars, bietet die Publikation eine Menge Hintergrundwissen zu Auftraggeber, den acht Heiligen auf dem Altar, dem prägenden Zeitgeist und den Auswirkungen des reformatorischen Wandels.«
hallepost.de, 18. Dezember 2011