Göbel, Bernd: Verschiedenes Hell

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Verkaufspreis24,95 €

Beschreibung

Bernd Göbel
Verschiedenes Hell
Ein Bildhauer in Deutschland
Autobiografie

512 S., geb., 135 × 210 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-900-8

Erschienen: Juni 2017


Der 1942 im sächsischen Freiberg geborene, international renommierte Künstler Bernd Göbel zeichnet in seiner Autobiografie prägende Stationen seines künstlerischen, politischen und privaten Lebens nach – behutsam, oft liebevoll, selten unwirsch, immer nach Gerechtigkeit suchend. Besonders beglückend: Göbel kann erzählen. Seine Reiseimpressionen offenbaren pure Fabulierlust. Seinem Lehrer und Freund Gerhard Lichtenfeld widmet er berührende Passagen. Doch auch tiefgehende Konflikte werden deutlich: die unsäglichen Formalismusdebatten an der Hochschule Burg Giebichenstein in den 50er Jahren, der Streit um deren Zukunft nach der deutschen Wiedervereinigung, die Auseinandersetzungen um den halleschen Marktbrunnen.
Dem Leser unterbreitet Göbel das spannungsvolle Angebot, Erinnerungen und Erfahrungen von 75 Jahren nachzuerleben, mit eigenen zu verknüpfen und zu vergleichen. Derart entsteht ein klarsichtiges und dichtes Porträt des großen Künstlers in mitunter schwierigen Zeiten.

Autor

Bernd Göbel, geb. 1942 in Freiberg/Sachsen, absolvierte eine Lehre zum Holzbildhauer und studierte 1963–1969 Bildhauerei an der Burg Giebichenstein; bis 1978 war er dort Assistent bei Gerhard Lichtenfeld, später Dozent und Leiter der Bildhauerklasse, 1982–2008 dann Professor für Bildhauerei. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt er zahlreiche Preise, u.a. den Will-Lammert-Preis der Akademie der Künste Berlin (1973) und den Kunstpreis der DDR (1984).
Im Mitteldeutschen Verlag erschienen bisher zu Bernd Göbels Œuvre »Plastiken. Eines unter Anderen« (2012), »Medaillen. Das wechselnde Verhältnis von Alt und Neu« (2012), »Holzschnitte. 1966–2016« (2017).

PRESSESTIMMEN

»Seine Erinnerungen sind aufrichtig und unterhaltsam geschrieben, amüsante Passagen wechseln sich mit eher nachdenklichen ab. Der Buchtitel "Verschiedenes Hell" ist dabei sicher ein behutsamer Fingerzeig auf die Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens.«
HalleSpektrum, 25. Juli 2017