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Marneros, Andreas: Bitterer als der Tod ist die Frau

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Verkaufspreis32,00 €

Andreas Marneros
Bitterer als der Tod ist die Frau
Die Angst des Mannes vor der Gleichberechtigung
Sachbuch

456 S., geb., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-96311-859-3

Erschienen: Januar 2024


Vom Ursprung der Misogynie und den Wegen, sie zu überwinden

Wie Männer und Frauen gleichberechtigt zusammenleben können
Ein spannender Blick auf eine jahrtausendealte Konfliktlinie
Ursachen und Hintergründe aus wissenschaftlicher Perspektive

Es soll die größte Revolution unserer Tage sein: die Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung von Frau und Mann. Doch Krieg und Frieden zwischen den Geschlechtern begannen nicht erst mit dem Feminismus des 20. Jahrhunderts, sondern bereits mit ihrem Zusammen­leben. Und natürlich stimmt es mitnichten, dass die Frau „bitterer als der Tod“ ist, wie es in der Bibel steht – was allerdings eine Haltung reflektiert, die erheblich zur Diskriminierung der Frauen beitrug.
Der bekannte Psychiater und Autor An­dreas Marneros geht auf unterhaltsame, spannende und sachkundige Weise der Entstehungsgeschichte und den psychologischen Mechanismen der Geschlechterbeziehungen, insbesondere der sogenannten „Misogynie“, nach. Dabei erzählt er von der Rolle, die Religion, Philosophie, Mythologie, Geschichte, Wissenschaft und Politik als Verursacher und Verstärker der Diskriminierung von Frauen spielen – eine Diskriminierung, die nicht im Hass, wie allgemein behauptet, sondern in der Angst vor den Frauen begründet ist. Marneros zeigt Wege auf, wie diese Angst der Männerwelt vor der Gleichberechtigung abgebaut werden kann. Sein Fazit lautet: Dazu reicht Gleichstellung allein nicht aus, eine flächendeckende und die Frauen respektierende, eine „gynäkophile“ Kultur ist dringend nötig. Eine Kultur allerdings, die auch den Mann respektiert.


Prof. Dr. Andreas Marneros ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und hatte Professuren an den Universitäten Köln, Bonn und Halle inne. Bis zu seiner Emeritierung war er Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Es ist Autor zahlreicher Fachbücher sowie von Büchern von allgemeinem, vorwiegend politischem und kulturellem Interesse.


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»Und so stellt Marneros zu recht fest, dass Frauen und Männer nur gemeinsam eine Kultur der Gleichberechtigung herstellen können, dass es also nicht nur die Emanzipation der souveränen Frau braucht, sondern auch die souveränen Männer an ihrer Seite, die nicht in Panik geraten, wenn Frauen mal anfangen, eigene Initiativen zu ergreifen.«
Ralf Julke, Leipziger Zeitung, 20. März 2024

»Seine fundierten Einblicke und die lebendige Darstellung machen das Buch zu einem wichtigen und zeitgemäßen Beitrag zur aktuellen Debatte um Geschlechtergerechtigkeit.«
Mediennerd, 15. Februar 2024