Steger, F./Wiethoff, C./Schochow, M: Vertuschter Skandal

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Verkaufspreis17,95 €

Beschreibung

Florian Steger/Carolin Wiethoff/Maximilian Schochow
Vertuschter Skandal
Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen
 
312 S., geb., 148 × 210 mm
ISBN 978-3-95462-753-0
 
Erschienen: November 2016
 
 
Patienten als Opfer der SED-Politik
 
Anfang der 70er Jahre wurde in der DDR die Anti-D-Prophylaxe eingeführt. Das verwendete Anti-D-Immunglobulin wurde aus Blutplasma hergestellt. Im Frühjahr 1978 bestand der Verdacht, dass Spender an einer Hepatitis erkrankt waren, dennoch wurde das kontaminierte Blutplasma verwendet. Im Januar 1979 häuften sich Meldungen über Hepatitiserkrankungen bei Frauen, die eine Anti-D-Prophylaxe erhalten hatten. 1979 fand ein Geheimprozess statt, Betroffene und Öffentlichkeit wurden nicht informiert. Mit der vorliegenden Untersuchung werden die damaligen Ereignisse rekonstruiert und die Folgen für die Frauen und ihre Angehörigen analysiert.
 

Autoren

Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm.
 
Dr. Carolin Wiethoff, wiss. Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm.
 
Dr. Maximilian Schochow, wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm.