Mielzarjewicz, Marc: Lost Places Harz

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Verkaufspreis22,95 €

BESCHREIBUNG

Marc Mielzarjewicz
Lost Places Harz
Mit Textbeiträgen von Sabine Ullrich
Bild-Text-Band
 
2., aktualisierte Auflage 2016
160 S., geb., 220 x 260 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-010-4
 
Erschienen: August 2016
 
 
Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude, diesmal quer durch den Harz jenseits der Touristenströme. Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen, verfallene Schlösser und Bahnhöfe, Eisenhütten und Ferienheime geraten dabei in seinen unverwechselbaren Fokus. Wie schon in den Bänden zuvor entdeckt der Fotograf die reizvollen Details fernab der Totale. Sein einzigartiges Spiel mit Licht, Schatten und Formen sowie sein archäologischer Blick machen auch diesen fünften Band zu einem außergewöhnlichen Betrachtungserlebnis. In prägnanten Texten stellt Sabine Ulrich die fotografierten Objekte vor.

fotograf

Marc Mielzarjewicz, geb. 1971 in Halle, Studium der Wirtschaftswissenschaften. Fotografiert seit Mitte der 80er Jahre mit Schwerpunkt Architektur- und Detailfotografie, marode (Industrie-)Architektur, Ausstellungen zum Thema Industrieromantik (www.marodes.de). Er lebt heute in Halle und arbeitet in Leipzig.

autorin

Sabine Ullrich, geb. 1966, Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Neueren Deutschen Literatur an der LMU München. Lebt und arbeitet in Magdeburg. Zahlreiche Veröffentlichungen über Architektur und lokalgeschichtliche Themen.

Pressestimmen

»Mit Lost Places - Harz ist es Marc Mielzarjewicz nicht zum ersten Mal gelungen, den Zerfall ›schön‹ aussehen zu lassen und gelebte Geschichte in Bildern einzufangen.«
Edith Oxenbauer, t-arts.de, Februar 2014

»Einmal mehr bietet diese Reihe dem Leser bzw. Betrachter eine Mischung aus Ästhetik, Eleganz und Beklemmung, Grusel und Schauder.«
Sarah Weiß, geocaching.de, 14. Oktober 2015


»Als Urban Explorer fühlen sich immer mehr Reisende von der morbiden Romantik verlorener Orte angezogen. Ein Meister des Genres ist Marc Mielzarjewicz. Im fünften Band seiner Lost Places-Reihe durchstreift er den Harz auf der Suche nach verlassenen Sanatorien, Industrieanlagen, verfallenen Schlössern und Bahnhöfen. Deren Atmosphäre hat er in meisterlichen Schwarz-Weiß-Fotos eingefangen.«
Dr. Thomas Hafen, AFAR – das besondere Reisemagazin, 03/2013

»In der hervorragenden Serie des Mitteldeutschen Verlags zum Thema Lost Places liegen bereits Bildbände zu Halle, Leipzig, Beelitz und Magdeburg vor. Nun ist eine Fortsetzung unter dem Titel Lost Places Harz erschienen. Marc Mielzarjewicz interpretiert die Themen Raum und Ort ausdrucksstark und jeweils auf individuelle Weise. Einstmals belebte Orte wie Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen u.a., welche die Region Harz prägten, hat der Fotograf im Zustand des drohenden endgültigen Verfalls sensibel und mit ausgezeichneten Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentiert. Liebhabern und Sammlern von Schwarz-Weiß-Bildbänden kann ich diesen Band nur empfehlen.«
Willi Willhelm, Photographica Cabinett, 58/2013

»Beeindruckende Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit einem einzigartigen Spiel aus Licht und Schatten und einem Blick für reizvolle Details machen Marc Mielzarjewicz' Bilder so unverwechselbar. Abgerundet wird der Bildband durch Textbeiträge von Sabine Ullrich, die dem Leser informative Fakten und Hintergründe über die abgebildeten Orte näher bringen. Für alle Freunde von Lost Places ist auch dieser Bildband eine interessante Anschaffung für das heimische Bücherregal. «
geocacher.de, 20. März 2013

»Wir werden von Marc Mielzarjewicz durch die Großbäckerei Hettstedt, die sich nach der Wende „Ossi-Bäckerei“ nannte, und durch die einstige Produktion von Farbchemie Quedlinburg und Argenta Wernigerode geführt. Wir sehen mit seinen Augen das ehemalige Kinderkrankenhaus Wippra und sind versucht, in den ruinösen Räumlichkeiten der Lungenheilstätten Albrechtshaus, Hohentanneck und Sülzhayn die Luft anzuhalten. Man fragt sich beim Durchblättern stets aufs Neue, wie es sich ein Land wie das unsere erlauben kann, zum Teil denkmalwürdige Industrie- und Gesellschaftsbauten dem Verfall preiszugeben. Über kurz oder lang wird allein der vorliegende Band an diese 19 verlorenen Architektur-Orte erinnern.«
Kai Agthe, Das Blättchen, 1. April 2013