Apelt, A.H./Jagers, R.: Hinter der Stille

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Verkaufspreis160,00 €

BESCHREIBUNG

Andreas H. Apelt/Ron Jagers
Hinter der Stille
Berlin-Prenzlauer Berg 1979–1989
Bild-Text-Band

144 S., geb., 220 x 270 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-064-7

 

Vorzugsausgabe mit einem nummerierten und signierten hochwertigen Inkjet-Print auf 380 grs Hahnemühlepapier (limitiert auf 20 Expl.)

In den Achtzigern ist der Prenzlauer Berg ein Eldorado für die Ostberliner Kunst- und Kulturszene. Doch bestimmt wird das Leben in den alten Mietskasernen vom Alltag. Hinter den bröckelnden Fassaden verbergen sich unzählige Geschichten. Sie alle begründen den Mythos »Prenzlberg«.
Der Berliner Autor Andreas H. Apelt und der niederländische Fotograf Ron Jagers spürten diesen Geschichten nach. In ihren Prosatexten und Bildern lassen sie den damaligen Prenzlauer Berg mit seinem morbiden Charme auferstehen.

AUTOR

Andreas H. Apelt, geb. 1958, Schriftsteller und Publizist. Lebt seit 1977 in Berlin-Prenzlauer Berg. Studierte Geschichte und Germanistik, Promotion in Politikwissenschaft. Im mdv erschienen zuletzt der Roman »Ende einer Reise« und die von ihm herausgegebene Anthologie »Hiddensee – die Insel der Anderen«.

FOTOGRAF

Ron Jagers, geb. 1952 in Amersfoort/Niederlande, Fotograf und Grafiker, Studium an der Akademie der Bildenden Künste Utrecht und der Stiftung sinus, besuchte seit Ende der 70er Jahre regelmäßig die DDR. Ausstellungen u.a. in Amsterdam, London, Berlin.

PRESSESTIMMEN

»Ron Jagers war immer nur Gast in Prenzlauer Berg. Sein Blick ist der eines Außenstehenden und der deckt schonungslos die Unwirtlichkeit dieses Ortes auf. Apelt hingegen war selbst Protagonist, Teil der Szene und damit nah genug dran, um mit ein paar Worten ganze Schicksale aufreißen zu können. Die Texte, die er den Fotos Jagers für das gemeinsame Buch zugeordnet hat, sind fast alle in den 80ern entstanden. Mit ihren kurzen Sätzen und den assoziativen Sprüngen wirken sie manchmal fast wie Gedichte. Zusammen schaffen Apelt und Jagers ein ziemlich ungeschminktes Alltagsbild eines vermeintlich so mystischen Ortes.«
Juliane Wiedemeier, prenzlauerberg-nachrichten.de, 9. Juli 2013

»Das Buch sollte man jedem DDR-Nostalgiker zur Pflichtlektüre machen. Auch ich erinnere das bedrückende Gefühl, dass im Osten die Zeit stillstand und Geschichte nicht mehr stattfand, weil alle gesellschaftlichen Entwicklungen blockiert waren. Danke, Ron, für diese liebevolle Sicht auf die Menschen im Osten, die unter unsäglichen Umständen ihre Würde bewahrten.«
Spontane Reaktion von Kunstkritiker Lothar Krone in einem persönlichen Brief an Ron Jagers