Holm, C./Zaunstöck, H. (Hg.): Frauen und Gärten um 1800

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Verkaufspreis12,90 €

BESCHREIBUNG

Christiane Holm/Holger Zaunstöck (Hg.)
Frauen und Gärten um 1800
Weiblichkeit – Natur – Ästhetik

120 S., Br, mit zahlr. Abb.
ISBN 978-3-89812-647-2

 

Ergebnisse der Jahrestagung 2008 der Dessau-Wörlitz-Kommission

Das Buch behandelt das spannungsvolle und facettenreiche Verhältnis von Frauen und Gärten in der kulturgeschichtlich wegweisenden Zeit um 1800. In diesen Jahren wurden traditionelle Weiblichkeits-, Natur- und Kunstkonzepte hinterfragt, neue Handlungsräume für und von Frauen erschlossen und Sichtachsen in die Moderne eröffnet. Präsentiert werden hier die Ergebnisse der Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission im Jahr 2008, die dieses Themenfeld interdisziplinär umreißen und aus diesem Horizont heraus insbesondere Louise von Anhalt-Dessau und das Gartenreich Dessau-Wörlitz in den Blick nehmen.

herausgeber

PD Dr. Holger Zaunstöck, Historiker, ist wiss. Mitarbeiter und Projektleiter in den Franckeschen Stiftungen zu Halle; er gehört dem Vorstand der Dessau-Wörlitz-Kommission an und ist Mitglied der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt.

Dr. Christiane Holm, Germanistin und Kunsthistorikerin, ist wiss. Assistentin am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; sie gehört dem Vorstand der Dessau-Wörlitz-Kommission an und ist Mitglied der Landesinitiative »Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert«.

Pressestimmen

»Geboten werden Aufsätze u. a. zu ›Weiblichkeitskonzepten und Naturästhetik‹ (Cornelia Gärtner), zum literarischen Bild der Gärtnerin (Christiane Holm), zu Natur und Geschichte in den Porträts der Fürstin Louise (Annette Dorgerloh), deren Landschafts- und Gartenidealen (Petra Schmidt). Höhepunkt des Buches ist Bettina Baumgärtels Recherche zur Karriere des ›Amor und Psyche‹-Mythos in den Bildern der Angelika Kauffmann und im Kunsthaushalt ihrer Freundin und Kundin, der Fürstin Louise. Eine große und schlüssige Zusammenschau von Personen, Werken und geistigen Impulsen ist da gelungen, die eine Interpretation des Luisiums als Inszenierung eines ›Übergangsreiches zwischen Leben und Tod‹ plausibel macht.«
Mitteldeutsche Zeitung, 28. November 2009

»Die Beiträge dieses Bandes liefern nicht nur viele Einzelerkenntnisse, sondern auch wissenschaftlich differenzierte und überzeugende theoretische Reflexionen.«
Ana-Stanca Tabarasi-Hoffmann, sehepunkte.de, 20. Juli 2012