Heyer, Katrin: Ernst-Thälmann-Schule

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Verkaufspreis120,00 €

Beschreibung

Katrin Heyer
Ernst-Thälmann-Schule
Eine deutsche Erinnerung

Limitiert auf 33 Exemplare mit einem signierten und nummerierten Vintageprint

Format 19 x 24,5 cm, geb.
60 Seiten
ISBN 978-3-89812-369-3

 

Die Fotografin und Autorin Katrin Heyer dokumentiert in diesem Bild-Text-Band ihre Schulzeit im Heimatort Viereck, einer Militärwohnsiedlung, bis zum Abriss des Schulgebäudes. 12 Farbfotografien und neun Kapitel in einem fragmentarisch-sachlichen Stil konfrontieren den Leser mit der Welt zwischen Schule und Militär. Anhand gezielt ausgewählter typischer Merkmale wird hier der Charakter eines Gebäudes eingefangen, das dem Verfall preisgegeben ist. Die intakte Fassade, rissige Tapeten, eine noch beschriebene Wandtafel, der Schuttberg – die Autorin bedient sich einer Mischung aus dokumentarischer und interpretierender Architekturfotografie. Zusammen mit Text und Typografie ist eine Einheit entstanden, in der sich künstlerische Aspekte mit einem Stück vergangener Alltagskultur und der persönlichen Erinnerung der Autorin verbinden.

AUTORIN UND FOTOGRAFIN

Katrin Heyer, geboren 1977 in Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern), studierte Kommunikationsdesign in Würzburg und Essen. Seit 2005 ist sie Dozentin für Fotografie an der TU Darmstadt. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Zahlreiche Preise und Stipendien (u.a. 1. Preis »a+ fotografie«, Würzburg 2000; 1. Preis Kodak Large Format Inkjet Award, Berlin 2001; DAAD-Stipendium in Barcelona 2003; Kunstpreis der Hugo und Elly-Goetz-Stiftung Würzburg 2003); Darmstädter Stadtfotografin 2004.

Pressestimmen

»Die längst vergessene, krakelig-dürre Schreibmaschinenschrift auf ebenso nostalgischem Material reizt zum Schauen wie zum Lesen.«
Darmstädter Echo

»Ein Panoptikum schleichenden Verlassens und Verfalls.«
Kurier am Wochenende

»Ihre Bilder erzählen keine sentimentalen Geschichten und sie haben auch nichts mit Ostalgie zu tun. Es ist ein sachlicher Blick zurück, der den Betrachter dennoch nicht kalt lässt. Es ist ihre ganz persönliche Geschichte, um nicht zu verdrängen und zu vergessen.«
Karl-Georg Rötter