Disch, Tom: Endzone

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Verkaufspreis24,00 €

Beschreibung

Tom Disch
Endzone
Letzte Gedichte
Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übertragen von Christopher Ecker

224 Seiten, deutsch/englisch, gebunden, 130 × 210 mm, s/w-Abbildungen
ISBN 978-3-95462-987-9

Erschienen: Februar 2018


Der poetische Nachlass eines Melancholikers

Thomas M. Disch war einer der zentralen Vertreter der New Wave, jener ebenso progressiven wie literarischen Richtung der Science-Fiction-Literatur der sechziger und siebziger Jahre. Berühmt machten ihn Romane wie »Camp Concentration« (1968), »334« (1972) und »On Wings of Song« (1979) sowie zahllose Erzählungen. Zeitgleich zu seiner Karriere als Prosaautor veröffentlichte er unter dem Namen Tom Disch Lyrik. Vor allem in den Jahren vor seinem Suizid am Unabhängigkeitstag des Jahres 2008 bestückte er seinen Blog »Endzone« mit glänzenden Gedichten, in denen er schonungslos ehrlich, tieftraurig und nicht selten mit bissiger Ironie über ein Leben schrieb, das für ihn längst geendet hatte. In diesem Band sind die besten Gedichte aus Tom Dischs poetischem Nachlass als Welterstveröffentlichung versammelt.
Herausgegeben und übersetzt von Christopher Ecker. Mit einem Vorwort von John Crowley und einem Nachwort von Dietmar Dath.

Autor

Thomas M. Disch (1940–2008) war einer der vielseitigsten zeitgenössischen US-amerikanischen Schriftsteller. Neben seiner Karriere als SF-Autor und Herausgeber schrieb er Horrorromane, Krimis, historische Romane, Kinderbücher, Sachbücher sowie zahlreiche Gedichtbände, die ihn zu einer unverwechselbaren lyrischen Stimme der amerikanischen Gegenwartsliteratur machten. Sein Werk wurde mehrfach preisgekrönt.

Pressestimmen

»›Endzone‹ fasst Dischs Schriftstellerlaufbahn in einem glänzend geschriebenen Aufsatz von Christopher Ecker zusammen, der rund ein Viertel des Buchs ausmacht, und geizt nicht mit bemerkenswerten Fotos und Faksimiles.«
Kai U. Jürgens, diezukunft.de, 18. Mai 2018

»In Endzone präsentiert Disch, anhand seiner Gedichte, noch einmal den Beweis für seine literarischen Fähigkeiten, sowie seine Reflexionen über das Leben.«
Markus Jäger, ekz-Bibliotheksservice, Frühjahr 2018

»Eine eigenwillig soghafte Lyrik, die die persönlichen Befindlichkeiten des Verfassers ebenso thematisiert wie eine sterbende Natur oder Schlaglichter auf den New Yorker Stadtalltag.«
Ruth Bender, Kieler Nachrichten, 4. April 2018

»Das einzig enttäuschende an diesem Band ist die Tatsache, dass die Gedichte schon auf S. 124 vorbei sind und ich gerne mehr gelesen hätte.«
Marion Rave, schiefgelesen.net, 24.03.2018

»Liest man diese Texte, kann einen das Gefühl beschleichen, er stünde hinter einem, dieser hochsensible Lyriker, und beobachtet seine Verse, die durch unser Innenleben treiben wie zartgelbe Lotusblüten auf einem dunklen, trüben Meer.«
Kerstin Fischer, rosinanteliteratur.blog, 22.03.2018