Hori, Tatsuo: Der Wind erhebt sich

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Verkaufspreis16,00 €

BESCHREIBUNG

Tatsuo Hori
Der Wind erhebt sich
Novelle
Aus dem Japanischen von Sabine Mangold

88 S., geb., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-96311-682-7

ET: August 2022


Eine tragische Liebe in einem Sanatorium in den Bergen Japans

Die zwischen 1936 und 1939 entstandene Novelle „Der Wind erhebt sich“, betitelt nach einem Gedicht von Paul Valery, beschreibt die Liebe des Ich-Erzählers zu seiner an Tuberkulose erkrankten Verlobten Setsuko. Ihre vom Tod überschattete, kurze Liaison verleben sie größtenteils fernab der Gesellschaft in einem Lungensanatorium in den Bergen. Beruhend auf persönlichen Erfahrungen schildert Hori Tatsuo mit feinem Gespür die ambivalente Beziehung des Paares, was sich in der lyrischen Darstellung der Umgebung im Wandel der vier Jahreszeiten widerspiegelt.
Internationale Berühmtheit erlangte seine autobiografisch gefärbte Novelle 2013 durch die preisgekrönte Anime-Adaption „Wie der Wind sich hebt“ von Hayao Miyazaki (Studio Ghibli).

AUTOR

Tatsuo Hori (1904–1953) studierte Literatur in Tokio und übersetzte Gide, Proust und Mauriac. Hori gilt als Freund und Schüler von Ryūnosuke Akutagawa, einem der größten Schriftsteller Japans. Er litt an Tuberkulose und starb 1953 mit nur 48 Jahren.

ÜBERSETZERIN

Sabine Mangold lebt in Berlin und übersetzt seit 1990 japanische Literatur, u. a. Haruki Murakami, Yōko Ogawa, Durian Sukegawa und Kazuaki Takano. Trägerin des „Japan Foundation Übersetzerpreises 2019“.