Thürk, Harry: Dien Bien Phu

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Verkaufspreis14,90 €

BESCHREIBUNG

Harry Thürk
Dien Bien Phu
Die Schlacht, die einen Kolonialkrieg beendete
Tatsachenroman

304 S., Br., 125 x 200 mm
ISBN 978-3-89812-751-6

 

Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs

Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet. Fünfundfünfzig Tage und Nächte tobt der Kampf, dann fällt die Dschungelfestung der Franzosen – eine verheerende Niederlage für die Kolonialmacht.
In seinem packenden Tatsachenroman um die entscheidende Schlacht während des ersten Indochinakrieges folgt der routinierte Erzähler Harry Thürk den historischen Ereignissen mit der Präzision des Berichterstatters und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit den Wahrheiten und Schrecken des Krieges.

Autor

Harry Thürk (1927–2005), geb. in Zülz (heute Biala/Polen), Besuch der Real- und Handelsschule in Neustadt/Schlesien, 1944/45 Wehrdienst, nach dem Krieg Rückkehr nach Neustadt, Internierung in einem Durchgangsghetto für Deutsche, von dort Flucht nach Ostdeutschland. In der DDR Arbeit als Reporter (u. a. Auslandskorrespondent in Korea, China, Vietnam, Laos, Kambodscha), was sich in seiner literarischen Arbeit niederschlug, seit 1958 freier Autor in Weimar. Seine Bücher wurden in polnische, tschechische, slowakische, ungarische, rumänische, russische, finnische, litauische, vietnamesische und spanische Sprache übersetzt.

Pressestimmen

»Ein packender Taschenroman über die entscheidende Schlacht während des ersten Indochinakrieges, die den Leser von der ersten bis zur letzen Seite mit den Wahrheiten und Schrecken des Krieges fesselt.«
neues deutschland, 2. Dezember 2010

»Thürk beherrscht seinen Stoff derart souverän, dass er strategische und taktische Fragen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit auch dem in dieser Hinsicht uninformierten Leser nahebringt. Er vermag seine Sachkenntnis literarisch zu vermitteln – aber es geht ihm nicht um die Demonstration seiner Souveränität. Der „Tatsachenroman“ steht heute auch für die Erinnerung an eine Zeit, in der ein historischer Fortschritt vorstellbar war. Allein schon als Kontrast zu den gegenwärtigen Kriegen mit ihrer Durchwurstelei, wo man nach einigen Jahren humanitärer Intervention froh ist, wenn nur die etwas weniger schlimme Gaunerbande eine gewisse Aussicht auf Machterhalt hat, ist die Wiederauflage dieses Buchs nützlich.«
literaturkritik.de, 17. November 2011