Kaufholz, Bernd: Das Leichenpuzzle von Anhalt

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Verkaufspreis12,00 €

Beschreibung

Bernd Kaufholz
Das Leichenpuzzle von Anhalt
Authentische Kriminalfälle

208 S., Br., 130 × 200 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-96311-109-9

Erschienen: Dezember 2018


Kapitalverbrechen in der DDR

Nach acht Büchern mit authentischen Kriminalfällen, die sich größtenteils im ehemaligen DDR-Bezirk Magdeburg zugetragen haben, meldet sich der Autor nun mit neun Fällen zurück, in denen die Kriminalpolizei des Bezirkes Halle ermittelte. Kaufholz kommt damit dem Wunsch seiner treuen Leserschaft nach einer Fortsetzung nach. Die aktuelle Sammlung wendet sich sowohl an die Freunde wahrer Kriminalfälle als auch an Leser, die sich für die Ermittlungsarbeit der DDR-Kriminalisten im historischen Kontext interessieren.
Das Buch beginnt mit einem Polizistenmord in Bad Bibra, ein Jahr vor Gründung der DDR, und spannt sich bis zu einem Kunstraub in Dessau im Februar 1990, der sowohl die DDR-Justiz als auch später den Bundesgerichtshof beschäftigte. Politischen Sprengstoff barg ein Mord in Bernburg im Jahr 1988. 14 Jahre nach der Tat wollte Ministerpräsident Reinhard Höppner den zu lebenslanger Haft Verurteilten begnadigen und löste damit einen Proteststurm aus. Der titelgebende Fall aus dem Jahr 1962 befasst sich mit einem Verbrechen, das in der DDR recht selten war – ein Mord mit anschließender Zerstückelung der Leiche.

Autor

Bernd Kaufholz, geb. 1952 in Magdeburg, studierte Maschinenbau und später Journalistik. Seit 1976 ist er Reporter bei der »Volksstimme« in Magdeburg (unterbrochen von vier Jahren im öffentlichen Dienst von 2012 bis 2016) und ab 1993 als Chefreporter in vielen Kriegs- und Krisengebieten der Welt unterwegs. Seine Bücher, in denen er authentische Kriminalfälle aufarbeitet, trugen ihm den Titel »Ehrenkommissar des Landes Sachsen-Anhalt« (2002) und eine Beförderung zum »Oberkommissar ehrenhalber« (2011) ein. Kaufholz lebt im Jerichower Land.

Pressestimmen

»Der Autor schildert die Kriminalfälle sehr realistisch, wobei er nicht nur auf die Motive der Täter eingeht, sondern auch Zeugen und Opfer charakterisiert.«
Manfred Orlick, hallespektrum.de, 10. Dezember 2018