Große, Gerald: Streifzüge durch Halle
Gerald Große
Streifzüge durch Halle
Fotografien 1965–1990
Bildband
160 S., geb., 220 × 270 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-68948-176-6
ET: September 2026
Halle im Blick – Gerald Große und das fotografische Gedächtnis einer Stadt
Ein wiederzuentdeckender Chronist der DDR
Schwarz-Weiß-Fotografie im urbanen Raum
Visuelles Panorama deutscher ZeitgeschichteHalle zwischen Utopie, Alltag und Identität
Gerald Große zählt zu den großen Unbekannten der deutschen Fotografie. Kaum ein anderer Fotograf konnte in der DDR eine vergleichbare Zahl an Bildbänden veröffentlichen. Sein Werk ist eng mit Mitteldeutschland verbunden.
Seit Mitte der 1960er Jahre fotografierte Große Halle in all seinen Facetten – Altstadt und Neustadt, Aufbau und Verfall, Aufbruch und Alltag. Seine Aufnahmen zeigen Perspektiven und Situationen, die heute verschwunden sind, und dokumentieren den gesellschaftlichen Wandel über mehrere Jahrzehnte. Mit zeitlichem Abstand eröffnen die Fotografien einen differenzierten Blick auf die innere Verfasstheit der DDR-Gesellschaft und bieten ein vielschichtiges Panorama ostdeutscher Lebenswelten.
Gerald Große, geb. 1942 in Dresden, zunächst Chemiefacharbeiter in Leuna, dann Fotoreporter bei der „Freiheit“, studierte Fotografie an der HGB Leipzig. Von 1968 bis 2005 lebte er in Halle-Neustadt, das zum zentralen Gegenstand seines fotografischen Werks wurde. Seit 1971 ist er als freischaffender Fotografiker mit dem Schwerpunkt Bildbände und Kalender tätig. In seinen Arbeiten widmet er sich insbesondere dem mitteldeutschen Raum und der Stadt Halle. Große lebt und arbeitet in Halle (Saale) und Wien.





