Apelt, A. H./Hufenreuter, M. (Hg.): Antisemitismus in der DDR

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Verkaufspreis14,95 €

Beschreibung

Andreas H. Apelt/Maria Hufenreuter (Hg.)
Antisemitismus in der DDR und die Folgen

240 S., Br., 145 × 220 mm
ISBN 978-3-95462-706-6

Erschienen: Juli 2016

 

»Der Antisemitismus ist der Weltanschauung der Arbeiterschaft fremd«, verkündete einst DDR-Volkskammer-Präsident Horst Sindermann. Für die SED gab es in der DDR offiziell keinen Antisemitismus. Doch welche Folgen hatte diese politische Prämisse für Juden in der DDR?
Antworten suchten renommierte Wissenschaftler und Publizisten, unter ihnen Konrad Weiß, Prof. Dr. Wolfgang Benz und Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, auf einer Konferenz der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik.

Herausgeber

Andreas H. Apelt, geb. 1958, Studium der Geschichte und Germanistik, 1990 Gründungsmitglied, seit 1991 Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e.V.

Maria Hufenreuter, geb. 1976, Studium der Germanistik, der Soziologie und der Journalistik, Referentin für Kultur und Gesellschaft bei der Deutschen Gesellschaft e.V.

Inhalt

Grußwort der Staatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB…7
Vorwort…9
Thomas Haury: Der Marxismus-Leninismus und der Antisemitismus…11
Podiumsdiskussion…34
Wolfgang Benz: Der Antifaschismus-Mythos der DDR. Antisemitismus und Antizionismus in der Deutschen Demokratischen Republik…59
Podiumsdiskussion…79
Jochen Staadt: Die SED-Geschichtspolitik und ihre Folgen im Alltag…99
Philipp Graf: Erinnerungskultur in der DDR. Am Beispiel von Anna Seghers…139
Podiumsdiskussion…155
Armin Pfahl-Traughber: Antisemitismus im Links- und Rechtsextremismus im Vergleich…175
Podiumsdiskussion…207
Kurzbiografien…225
Die Herausgeber…233
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.…234
Die Deutsche Gesellschaft e.V.…235

 

PRESSESTIMMEN


»Die Beiträge und Debatten decken ein breites Spektrum ab, und mit vergleichenden, differenzierenden Seitenblicken auf die wahrlich nicht problemartigen Entwicklungen in der Bundesrepublik fügen sie sich zu einem facettenreichen Bild«
Andrea Hopp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08. November 2016